WE MOKHTALEFS: Ein performatives Magazin zu queerer muslimischer Subkultur
Das Konzept einer sexuellen Identität gab es vor dem 19. Jahrhundert in der islamischen Welt nicht – also auch keine Vorstellung von Heteronormativität. Doch mit der Zweiteilung der Menschen in Hetero- und Homosexuelle brachte der Westen auch die Kriminalisierung Letzterer in die islamische Welt. Viele der Gesetze, die heute noch Homosexualität in islamischen Ländern verbieten, gehen nicht auf islamische Tradition zurück, sondern auf britisches Kolonialrecht.
Der dreitägige Fokus WE MOKHTALEFS aktiviert die verdrängten Diskurse um einen queeren Islam, zeigt historische Referenzen auf, präsentiert neue Ästhetiken und kulturelle Praktiken aus dem Libanon, Marokko und Pakistan/USA. Im kollektiven Denk- und Inspirationsraum fließen Ansätze aus der akademisch-aktivistischen Arbeit und künstlerischen Praxen zusammen, um aus den muslimischen Traditionen ein queer- und trans*-positives Potenzial zu schöpfen, das Räume für Handlungsmacht und Widerstand gegen die wirkmächtigen Diskurse unserer Zeit schafft. So entsteht ein lebendiges Plädoyer für eine in vielen (nicht nur in arabischen) Gesellschaften unterdrückte Minderheit, die oft verleugnet oder unsichtbar gemacht wird.
Kampnagel präsentiert in Kooperation mit
dem marokkanischen Queens Collective diese Woche (ab morgen und bis Samstag) ein performatives und informatives Programm zum Thema queere muslimische Subkultur (u. a. mit dem pakistanischen Künstler Zulfikar Ali Bhutto Jr, der Berliner Künstlerin und Kuratorin Nuray Demir, der Berliner Autorin und Publizistin Hengameh Yaghoobifarah und dem libanesischen Performancekünstler Yousef Iskandar).
Hier findest einen Überblick über das Programm
https://www.kampnagel.de/de/programm/ein-performatives-magazin-zu-queere...
*Programm Tag 1
DO-03.10. ab 19:00
*mit Installation des Queens Collective, Talk mit Leyla Jagiella
(Universität Beyreuth), Performance von und mit Zulfikar Ali Bhutto
*Programm Tag 2
FR-04.10. ab 19:00
*mit Installation des Queens Collective, Talk mit Nuray Demir und
Hengameh Yaghoobifarah und einer Performance von und mit Yousef
Iskandar
*Programm Tag 3
SA-05.10. b 19:00
*mit Installation des Queens Collective, Talk mit Sifaw und Reddad vom
Kollektiv ASWAT und Salma Alaoui von Dynamique Trans* und einer
Performance von Kabareh Cheikhats aus Casablanca
Weitere Veranstaltungen
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Mi, 20.05.2026, 14.00 bis 15.30 | So, 24.05.2026, 14.00 bis 15.30 | So, 31.05.2026, 14.00 bis 15.30 |Sonstiges QueerHistoryMonth | „Hier bin ich Julia Böhmer“. Ein transgender-Leben in Hamburg-St. Pauli | StadtführungBeatlesplatz an der Reeperbahn/Ecke Große Freiheit
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Di, 19.05.2026, 21.15 | So, 24.05.2026, 19.30 |Film John Waters Retrospektive: FEMALE TROUBLEMetropolis Kino
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Mo, 25.05.2026, 14.00 bis 16.00 |Sonstiges QueerHistoryMonth | Spuren der Erinnerung | Ausflug zur MEMENTO-Gemeinschaftsgrabstätte in OhlsdorfFriedhof Ohlsdorf
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Sa, 23.05.2026, 19.15 | Di, 26.05.2026, 21.00 |Film John Waters Retrospektive: HAIRSPRAYMetropolis Kino
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Di, 28.04.2026, 19.00 bis 22.00 | Mi, 27.05.2026, 19.00 bis 22.00 | Mo, 29.06.2026, 19.00 bis 22.00 |Sonstiges Austausch für nichtbinäre Menschen Ü30-99 im B-YouB-You - Aktivplatz
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Do, 28.05.2026, 16.00 bis 18.00 |Sonstiges QueerHistoryMonth | „Was kann ich Dir antun?“ Die legendäre Bar Katharina | Zeitzeug:innengesprächKölibri
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Do, 28.05.2026, 17.00 bis 20.00 |Sonstiges QueerHistoryMonth | Macht/Ausschlüsse/Zugänge. Perspektiven queerer und feministischer Geschichtschreibung | WorkshopFreiraum - Museum für Kunst und Gewerbe
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Sa, 30.05.2026, 14.00 bis 15.30 |Sonstiges QueerHistoryMonth | Im Schatten des Stadthauses: Queere Lebenswege und Verfolgung | RundgangGeschichtsort Stadthaus
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So, 31.05.2026, 14.00 bis 16.00 |Sonstiges QueerHistoryMonth | Queere Hamburger:innen während des Holocaust | Rundgangdenk.mal Hannoverscher Bahnhof
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Mi, 20.05.2026, 14.00 bis 15.30 | So, 24.05.2026, 14.00 bis 15.30 | So, 31.05.2026, 14.00 bis 15.30 |Sonstiges QueerHistoryMonth | „Hier bin ich Julia Böhmer“. Ein transgender-Leben in Hamburg-St. Pauli | StadtführungBeatlesplatz an der Reeperbahn/Ecke Große Freiheit
