Johannes Müller / Philine Rinnert: Reading Salomé [Theater & Performance]

Donnerstag, 12. November 2015, 20.00 |
Freitag, 13. November 2015, 20.00 |
Samstag, 14. November 2015, 20.00 |

Johannes Müller / Philine Rinnert:
Reading Salomé
[Theater & Performance]

Die Oper als Hort monströser Geschlechterbilder: Richard Strauss’ Oper Salomé wurde seit ihrer Uraufführung 1905 als »monströs« bezeichnet: Wegen der Musik, die in bis dahin kaum gehörte Bereiche führte, aber auch, weil sich in der Protagonistin die größten Angstphantasien der Zeit bündelten: Differenzen wie Hysterie, Jüdisch-Sein oder das vermeintlich männliche Ausleben ihres sexuellen Begehrens. In ihrem neuen Musiktheaterprojekt konfrontieren Johannes Müller und Philine Rinnert Richard Strauss’ Oper Salomé mit Techniken des Drag – einem Genre, das Geschlecht als überdramatische Rolle begreift. Lipsyncs, elaborierte Kostüme und üble Nachrede verquicken sich zu einer Abhandlung über die Exotik der Oper und die Frage, ob es eine Befreiung sein könnte, ein Monster wie Strauss’ Salomé zu sein. Eine Revue aus opulenten Salomé-Reenactments, musikalischer Werkanalyse und Archivdokumenten

ca. 90 Minuten, 12 Euro, ermäßigt 8 Euro

Link zur Website: http://www.kampnagel.de/de/programm/reading-salome/?datum=&id_datum=4101
Link zum Trailer: https://vimeo.com/143621330

Kampnagel - k1
Jarrestrasse 20
22303 Hamburg

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    Viele Jahrzehnte lang war St. Pauli die unkonventionelle Vorstadt Hamburgs, Hafen- und Vergnügungsviertel. Hier sammelten sich die Menschen, die innerhalb der Stadtmauern nicht erwünscht waren. Auch die LGBTQI+ Community fühlte sich hier willkommen – wo die Kaufmannstochter mit dem Seemann tanzen konnte, waren auch gleichgeschlechtliche Paare auf der Tanzfläche nichts Anrüchiges.
    Auf diesem Stadtteilrundgang geht es um Verfolgung der queeren Community während der Zeiten, in denen der Paragraph 175 noch Bestand hatte – viele Biografien hinter Stolpersteinen erzählen Geschichten dazu. Auf der anderen Seite fand die Community kreative Schlupflöcher, etablierte Orte der Begegnung und übte Widerstand gegen Diskriminierung. Queere Menschen waren und sind in der Sexarbeit, als Wirt*innen und als Künstler*innen tätig und haben auf St. Pauli einiges bewegt. Wir schauen uns queere Orte der Ausgehkultur der letzten hundert Jahre bis heute an und stoppen für einen Drink in der ältesten Schwulenbar Hamburgs. Eine Buchung vor der Tour ist leicht, aber zwingend nötig! Entweder per Mail oder Buchung auf der Website.

  • Do, 29.01.2026, 19.00 | Do, 29.01.2026, 21.00 |
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    ein ein 3-Gänge-Menue,

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  • Do, 15.01.2026, 20.00 | Do, 22.01.2026, 20.00 | Do, 29.01.2026, 20.00 |
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    Bar
    „QUEERES GEDECK - Neue Kannen fürs Piccadilly“

    „QUEERES GEDECK - Neue Kannen fürs Piccadilly“
    Auch in 2026 immer donnerstags in der Piccadilly Bar

    Wir mixen für euch Espresso Martini, kühlen den Schaumwein und halten die Würfel fürs Tuntenroulette parat.

    Wir freuen uns auf euch! Beate, Bas und Dominik

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    Lichthof Theater
    Theater
    "OBSCENE: A Queer Sex Show" im Lichthof Theater

    English below

  • Fr, 06.02.2026, 20.15 | Sa, 07.02.2026, 20.15 |
    Lichthof Theater
    Theater
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  • Sa, 07.02.2026, 22.00 | bis So, 08.02.2026, 06.00 |
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